Mit ‘Museum für angewandte Kunst’ getaggte Beiträge

Im Juli im Museum Angewandte Kunst

Veröffentlicht: 25. Juni 2015 von Christian Winterberg in Ausstellung
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Vom Verbergen

23. Juli 2015 – 6. März 2016

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 22. Juli 2015, 19 Uhr

So unterschiedliche Gegenstände wie einen Schrank, ein Pillendöschen oder einen Wandschirm verbindet die Tatsache, dass sie einen Raum definieren. Sie bieten ein Davor oder ein Dahinter, ein Darauf oder ein Darunter und ihnen ist die Eigenschaft eingeschrieben, etwas zeigen oder verbergen zu können, je nachdem, welche Perspektive der Betrachter einnimmt.

Im Zentrum der Ausstellung Vom Verbergen steht die vielfältige Betrachtung der museumseigenen, heterogenen Sammlung im Hinblick auf das Phänomen des Verbergens. Das Museum Angewandte Kunst hat seine Depots für dreißig Fachleute aus Museen und Institutionen sowie aus der freien Kulturszene geöffnet, um anhand der von ihnen ausgewählten Gegenstände, die Möglichkeiten und Motive dieses Phänomens aufzuspüren. Sowohl durch die Objektwahl als auch durch die kuratorische Inszenierung kommentiert jede Einzelpräsentation den Doppelcharakter von Zeigen und Verbergen immer wieder neu.

Ein Möbelstück kann beispielsweise als Körper betrachtet werden, den es freizulegen gilt, um seine Funktion bis in die letzte Sprungfeder hinein zu enthüllen. Andere Gegenstände bleiben verschlossen und verweisen durch filmische, auditive oder dingliche Interventionen auf deren möglichen Inhalt, der fiktiv und subjektiv oder kulturhistorisch vermittelt sein kann. Das Geheime oder Verdrängte, das Unerwünschte oder Wertvolle verbirgt sich möglicherweise hinter einem Wandschirm, in einem Koffer oder in einer kleinen Truhe. Eine Pillendose verweist durch eine filmische Projektion auf die Kulturgeschichte der weiblichen Hysterie und eine Schminkdose deutet auf den menschlichen Wunsch hin, mithilfe eines Gegenstandes selbst etwas zu kaschieren. Der Wechsel von Verbergen und Präsentieren, den Objekte durch Schubladen, Türen und Deckel dem Menschen ermöglichen, schafft wiederum Bühnen für weitere Gegenstände und Betrachtungen. Andere Objekte geben schließlich vor, nichts geheim zu halten wie ein Regal von Dieter Rams. Im Kontext der Ausstellung wird es deshalb zu einem ironischen Kommentar, besonders dann, wenn es hinter seiner Last aus Büchern selbst nahezu unsichtbar wird.

Vom Verbergen fragt nach den Geschichten, die in Objekten verborgen sind und wirft dabei mit bis zu 30 Einzelpräsentationen einen heterogenen und vielseitigen Blick auf die Sammlung des Museum Angewandte Kunst. Die Ausstellung beginnt einen Prozess des Entbergens und fragt anhand von einzelnen Positionen darüber hinaus, wie ein Museum und dessen Sammlung funktioniert.

Ort
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

Information
T +49 69 212 31286
F +49 69 212 30703
http://www.museumangewandtekunst.de

Öffnungszeiten
Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr

Eintritt
9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro

Zahlreiche Sammlungen und Institutionen in Frankfurt und der Region legen einen besonderen Fokus auf das Medium Fotografie. Aus diesem Interesse heraus entstanden die RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain, die 2012 erstmals ausgetragen wurden und in diesem Sommer als Triennale weitergeführt werden. Über 30 Künstlerinnen und Künstler, 12 Häuser und 12 Kuratoren sind beteiligt.

Vom 20. Juni bis 20. September 2015 präsentieren RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain zeitgenössische Fotografie in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet. (mehr …)

Noch bis zum 31. Dezember erhalten Sie die Museumsufercard in allen Museen und Vorverkaufstellen für 49 euro bzw. die Familienkarte für 99 Euro. Die Sonderedition ist im Rahmen ihres 10-jähigen Bestehens herausgegeben worden. Informieren Sie sich auch unter museumsufercard.de.

Mit der Karte können Sie 33 teilnehmende Museen besuchen, außerdem an der Nacht der Museen teilnehmen und Sie erhalten freien Eintritt in den Museen auf dem Museumsuferfest.

Im Preis enthalten ist auch das artkaleidoscope, das Kunstmagazin für Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet, das vierteljährlich erscheint.

Die Familienkarte beinhaltet 2 Erwachsene, die eigenen Kinder und sogar die Enkelkinder.

Die Sonderedition eignet sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk.

Hotline: 069 97460 239

WALLE  (DER LETZTE RÄUMT IM MUSEUM AUF…)

DONNERSTAG, 8. + FREITAG, 9. JANUAR, 10 – 15 UHR

Wall-E und EVE, die Stars aus dem Animationsfilm sind Roboter. In diesem Workshop wird versucht, aus Lego solche kleinen Fantasiefiguren zu entwickeln. Das Museums-Wall-E soll sortieren, sammeln und durch eine selbstgebaute Kulisse fahren. Dabei werden kleine Geschichte erfunden, was WALL-E erlebt. Alles wird mit Webcams aufgenommen  und so ensteht ein eigener gedrehter Film.

Der Workshop dauert 2 Tage und ist geeignet für Kinder ab 9 Jahre.

Leiter: Tom Schröder und Martin Hezel.

40 Euro pro Teilnehmer.

Bitte anmelden:  Telefon ++49 69 212 35517

IM BANN DES DRACHEN!

MITTWOCH, 7. JANUAR, 10 – 15 UHR

„Gute Drachen -Böse Drachen“. Auf dem Gang durchs Museum werden verschiedenste asiatische und europäische Drachen gezeigt und Geschichten und Märchen dazu angehört. Anschließend können eigene Figuren aus Ton modelliert werden.

Geeignet für Kinder ab 7 Jahre.

Leiterin: Traudel Hartel.

20 Euro pro Teilnehmer.

Bitte anmelden:  Telefon ++49 69 212 35517

MAK: Winterferienprogramm: Dienstag, 6. Januar 2009

Veröffentlicht: 1. Januar 2009 von Christian Winterberg in Frankfurt
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IM PALASTATELIER DES TÜRKISCHEN SULTANS

DIENSTAG, 6. JANUAR, 10 – 15 UHR

Im Zusammenhang zur Ausstellung „Tulpen, Kaftane und Levni“ steht dieser Workshop im Zeichen der Tulpe und eigenen zu entwerfenden Ornamenten. Diese sollen Kissen, Tücher oder Stoffbeutel schmücken.

Der Workshop ist geeignet für Kinder ab 6 Jahre.

Leiterin: Traudel Hartel.

20 Euro pro Teilnehmer.

Bitte anmelden unter: Telefon ++49 69 212 35517

Kunst- und Kultur-Köpfe:

Prof Dr. Ulrich Schneider leitet seit 2003 das Museum für angewandte Kunst in Frankfurt am Main. Neben dieser Tätigkeit lehrt er außerdem an der RWTH Aachen und an der Goethe-Universität Frankfurt.

Er ist Kunsthistoriker, Archäologe und Historiker. Seine Arbeitsgebiete sind so vielfältig wie seine Interessen: Kunst und Design, Architektur- und Kunstgeschichte, Museumskonzepte im 21. Jahrhundert, Fotografie u.v.m..

In den benannten Interessengebieten forscht und lehrt er und organisiert Ausstellungen. Über einige Ausstellungen im Museum für angewandte Kunst in Frankfurt hatte ich bereits berichtet.

Prof. Dr. Schneider versteht es auf sehr interessante und ausnahmslos kurzweilige Art und Weise, zu referieren und durch seine Austellungen zu führen.

Finissage „Kreuzschwinger“

Veröffentlicht: 16. November 2008 von Bianka Schüssler in Kunst und Kultur
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Heute, am 15.11.2008 um 15:30 Uhr findet im Museum für angewandte Kunst in Frankfurt die Finissage zur Ausstellung „Flexible Kreuze – dynamisches Sitzen ohne Mechanik“ statt.

Im Rahmen der Finissage wird es nochmalig ein Konzert mit der eigens für diese Ausstellung komponierten Musik geben. Drei Stücke, die von Studenten der Komponistenklasse von Professor Gerhard Müller-Hornbach an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt komponiert wurden, werden aufgeführt.

Prof. Dr. Volker Fischer führt durch die Ausstellung.


Museum für Angewandte Kunst Frankfurt

Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt

Tel. ++49 69 212 35517

www.angewandtekunst-frankfurt.de

MATINEE IM MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST
TÜRKISCHE KOCHKUNST ZWISCHEN GESTERN UND HEUTE

Delikate Vorspeisen, raffinierte Gerichte und köstliche Desserts

Mit einer Einführung in die Geschichte der Türkischen Küche. Es sprechen: Prof. Gül Irepoğlu und Selin Kutucular sowie anschließender Verköstigung aus den „Highlights der türkischen Küche“. Starkochs aus der Türkei, die anlässlich der Frankfurter Buchmesse angereist sind, beweisen Ihr Können!

Wann:

SO, 19. OKTOBER. 2008, 11:00 UHR

Veranstaltungsort:

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt

Schaumainkai 17

60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 – 212 34 037

http://www.angewandtekunst-frankfurt.de