Archiv für die Kategorie ‘Künstler’

Rezension „Gedankenbuch“ von P. Cornelius Rinne

Veröffentlicht: 13. Dezember 2010 von Bianka Schüssler in Allgemeines, Künstler, Kunst und Kultur
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KuK-Rhein Main rezenziert:

P. Cornelius Rinne „Gedankenbuch“, 112 Seiten, BoD Verlag, Norderstedt, ISBN 3837075583

Rezension

Der Schweizer Komiker und Künstler Ursus Wehrli räumt Kunst auf. Er ist bei uns bekannt aus zahlreichen Auftritten im Fernsehen u.a. auch in Der Quatsch Comedy Club.

So nimmt er sich Werke alter wie neuer Meister vor und räumt in deren Durcheinander erstmal auf.

Besonders einfallsreich und gut „aufgeräumt“ ist ein Werk von Pollock. Mein Kommentar: großartig !

Hier erfahren Sie mehr über ihn und seine Aufräum-Aktion: absolutperplex

“ Ein Bild lebt von seiner Gesellschaft, erst durch die Augen des Betrachters wächst es und wird lebendig. Und genauso kann es sterben…Wie oft wird ein Bild für immer verdorben durch die Augen der Gefühllosen und die Unbarmherzigkeit der Unfähigen…Da ich mich sehr für meine Bilder draußen in der Welt verantwortlich fühle, bin ich dankbar für jede  Präsentation, die ihr Leben und ihre Bedeutung bewahrt, und meide Anlässe, bei denen dies nicht möglich scheint. Auf jeden Fall muss ich eine Kongruenz aufrechterhalten zwischen meinen Taten und meinen Überzeugungen, sonst könnte ich nicht weiterarbeiten.“ Mark Rothko

Mark Rothko nahm sich am 25. Februar 1970 das Leben. Der kommerzielle Erfolg stürzte ihn in einen unauflösbaren intrapersonellen Konflikt.

Nachlassverwalter ließen nach seinem Tod zu, dass seine Gemälde außer Landes gebracht und unter Preis verkauft wurden, Galeristen organisierten Insidergeschäfte, um die Preise in die Höhe zu treiben und Museen der öffentlichen Hand beteiligten sich an der Geldwäsche.

Erst die Klage der Tochter setzte dem Geschehen ein Ende.

Lee Seldes, die einzige Journalistin, die den Rothko Prozess beobachtete, schreibt über „Das Vermächtnis Mark Rothko“ im parthas, Verlag.

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Ich berichtete bereits mehrfach über Roland Judex und sein aktuelles Kunstprojekt:

TV-Doku über Judex

Judex im Dialog Museum

Eindrücke zur Vernissage

Nun bringt er rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse 2008 sein erstes Buch zur Ausstellung heraus.

Ab 15.10.2008 ist sein Buch erhältlich. Es kann direkt beim Künstler bestellt werden. Jede Vorbestellung, die bis zum 20.10. 2008 eingeht, wird vom Künstler handsigniert. Eine Leseprobe finden Sie am Ende des Artikels.

Desweiteren kann man seine Werke als Glasquader erwerben. Die massiven Glasblöcke zeigen seine Formen als Innenglas-Gravur. Abbildungen siehe unten. (mehr …)

Mit Cheng Tong ist einer der bedeutesten Intellektuellen des zeitgenössischen China nach Frankfurt gekommen.

Noch bis zum 3. Oktober 2008 findet die Ausstellung in den Römerhallen in Frankfurt am Main statt. Es ist eine Ausstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „China in Town“ des Frankfurter Rathauses zum 20. Geburtstag der Partnerschaft mit Guangzhou.

Cheng Tong ist u.a. Professor an der Kunstakademie Guangdong, Maler, Publizist und Herausgeber von Büchern. Er ist eine der zentralen Persönlichkeiten in der modernen Kulturszene und war Mitbegründer der „Libreria Borges“ und dem „Libreria Borges Institute for Contemporary Art „. Er ist als kulturpolitischer Wegbereiter ein fester Bestandteil der freien Kulturszene.

Die für Frankfurt erarbeitete Ausstellung befasst sich mit einem globalen Thema, das in den Medien eifrig diskutiert wurde. Politische Macht und und Erotik stehen offenbar in enger Beziehung zueinander. (mehr …)

Für Reiselustige, die es nach Berlin treibt und die dort auf ein künstlerisches Ambiente nicht verzichten möchten, empfehle ich das Arte Luise Kunsthotel, in angenehmer Nähe zum Hauptbahnhof gelegen. Fast 50 Zimmer, jedes von einem anderen Künstler gestaltet sowie eine Kunsthalle für verschiedene Veranstaltungen stehen zur Verfügung.

Die Künstler erhielten u.a. das Material zur Gestaltung sowie eine Umsatzbeteiligung bei Buchung ihres Zimmers. Alle 3-5 Jahre werden neue Künstler über eine Ausschreibung zur Neugestaltung der Zimmer gesucht.

Eine schöne Idee, die ich mir für Frankfurt oder besser noch für Offenbach als neue Kunstmetropole Hessens gut vorstellen könnte.

Hier geht es direkt zur Ansicht der verschiedenen Zimmer:

Arte Luise Kunsthotel

Weitere Hotels in Berlin:

Lust auf der Spree in einem Boot zu übernachten ? click here

oder im Palast der Sinne des Künstlers Lars Stroschen ? click here

oder in einem Miniloft im legendären Scheunenviertel ? click here

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Kurzbiografie mit den wichtigsten künstlerischen Stationen

Wann und wo wurdest du geboren ?

1964 im wunderbaren Heidelberg.

Bist du künstlerisch durch deine Familie vorbelastet?

Durchaus. Meine Großmutter war Opernsängerin und hat viel am Theater gearbeitet. Meine Verwandtschaft in den USA weist zurück auf einen gewissen Irving Thalberg , dem Stifter des Thalberg Awards für Filmproduzenten der Oscar Academy. Mit einer anderen Verwandten und Malerin in New York habe ich die Basics der Ölmalerei studiert. Das war noch während meiner Schulzeit. Danach habe ich dann in Heidelberg die Matura gemacht.

Wann hast du dich entschieden, dein Leben der Kunst zu widmen?

Mit meiner Hochbegabung (Mitglied von MENSA International ) hätte ich alles machen können. Aber merkwürdigerweise war es die Kunst, die einem unruhigen und freien Geist die meiste Entfaltung bot. Kunst kommt auch eher von einem „Müssen“, denn von einem „Wollen“, d. h. sie ist mehr Berufung als Beruf. Von daher war es auch weiniger ein Zeitpunkt, zu dem ich mich entscheiden musste, sondern eher ein Weg, ein Lebenspfad. Ich nehme mal an, dass ich gerade wegen meines autonomen Denkens in einem anderen Beruf auch nicht klar gekommen wäre. (mehr …)

Mark Rothko Retrospektive noch bis zum 24. August 08 in Hamburg zu sehen.

20 Jahre nach der letzten deutschen Restrospektive haben Sie nun Gelegenheit in der Hamburger Kunsthalle seine Werke zu betrachten.

Die Ausstellung umfasst 110 Werke, davon sind 2/3 Leihgaben aus den USA, von denen die meisten noch nie in Deutschland zu sehen waren.

Es lohnt sich.

Hamburger Kunsthalle

Glockengießerwall

Tel.: 040 – 428 131 200

TOUCH YOUR EMOTIONS … oder Gefühle in 3D!

ROLAND JUDEX ist ab Juli im DIALOGMUSEUM

Nach seiner Einzelausstellung im Mai 2008 im U60311geht der neu zugezogene Wahl-Frankfurter-Künstler ROLAND JUDEX ins Dialog-Museum.

Das Frankfurter DIALOGMUSEUM stellt Teile seiner Formensprache „Säulen der Tugend“ aus.

Für ein Jahr gibt es für ca. 250 Person PRO TAG 12 der 37 Formen im lichtlosen Raum zu erfühlen.

Am 18.07.2008 ab 18.00 Uhr ist die offene Vernissage in der Hanauer Landstraße 145.

Jackson Pollock

Veröffentlicht: 12. Dezember 2007 von Bianka Schüssler in Künstler
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Vor einiger Zeit berichtete ich von der Verfilmung der Pollock Biografie mit Ed Harris als Hauptdarsteller und Regisseur. Ich war von diesem Film nicht sehr überzeugt. Nun habe ich auf dem biographie-channel einen Dokumentarfilm über Pollock entdeckt, der sehr gut ist und der den zuerst erwähnten Film mit Ed Harris nochmal schlechter wirken läßt. Verschlimmert wird diese Tatsache dadurch, dass Ed Harris sich offensichtlich sehr intensiv mit ihm auseinandersetzte. Die Zerissenheit Pollocks wirkt in seinem Film sehr oberflächlich und es wird nicht deutlich, dass sie die Quelle seiner Kreativität war.

Wer also einen guten Dokumentarfilm über Pollock sehen möchte, ist hier richtig:

Jackson Pollock:

Dokumentation, The Biography Channel
Produktionsjahr: 2004
Länge: 43 Minuten
Copyright: THE BIOGRAPHY CHANNEL

Die Sicht des Künstlers

Veröffentlicht: 12. November 2007 von Bianka Schüssler in Künstler, Kunst und Kultur
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Nur er weiß, ob er seine „Idee“ umsetzen konnte.

Nur er weiß, wieviel und welcher Teil seiner Seele sich im Werk wiederfindet.

Nur er weiß, ob er sich von etwas befreien wollte, dass er nicht in Worte fassen konnte.

Nur er weiß, ob ihm dies gelungen ist.

Welcher Außenstehende soll das beurteilen können ?

Bewertungen von Kunst

Veröffentlicht: 10. November 2007 von Bianka Schüssler in Künstler, Kunstwerke
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Bewertungen von Kunstwerken spiegeln nur den Horizont des Betrachters wider.

Der Wert eines Kunstwerkes ist immer subjektiv und zwangsläufig für jeden ein anderer.

Joseph Beuys – Buchtipp

Veröffentlicht: 25. Oktober 2007 von Bianka Schüssler in Künstler, Literatur
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Heiner Stachelhaus „Joseph Beuys“.

Die beste zusammenfassende Einführung, sehr anschaulich und kurzweilig geschrieben.

Sie möchten das Buch gleich bestellen?

Hier geht es direkt zu amazon:

Pollock

Veröffentlicht: 23. Oktober 2007 von Bianka Schüssler in Biographie, Künstler
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Ein Film über das Leben von Jackson Pollock. Ed Harris als Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller.

Mich hat der Film nicht überzeugt. Alles wirkt angerissen und oberflächlich. Die Tiefe fehlt. Der Film ist in Gänze flach. Weniger wäre hier mehr gewesen.

Schön, wenn auch Fachleute dieser Meinung sind. Wie man hier lesen kann:

Filmkritik „Pollock“ von Diedrich Diederichsen

Alexander Jeanmaire

Veröffentlicht: 15. Oktober 2007 von Bianka Schüssler in Künstler
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Der Schweizer Künstler betont, dass seine Werke eher über das Fühlen als über den Verstand zugänglich sind. Seine Bilder enthalten keine rationalen Elemente, die man interpretieren könnte. Er prägte den Begriff Farb-Klang-Körper. Seine Bilder sind Energieträger, ihre Schwingung besteht aus den Spannungselementen Farbe, Klang und Körper.

Er arbeitet immer weniger mit Pinseln, sondern mit Farbrollen, Schwämmen oder strukturierten Tüchern. Er sucht die Harmonie in den Gegensätzen. Kontraste sind es, die Kraft und Spannung erzeugen und…

…Spannung ist Leben.

Wie wahr !

Finnisage Volker Kühn, Gießen

Veröffentlicht: 13. Oktober 2007 von Bianka Schüssler in Ausstellung, Finnisage, Künstler

Volker Kühn – Kunst im Kasten

Die letzte Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen. 350 Werke des Künstlers sind ausgestellt.

Finnisage am Sonntag, den 21. Oktober 2007 von 16:00 Uhr – 20:00 Uhr

Ort: Mathematikum – Liebigstraße 8 – 35390 Gießen – Tel: 0641 9697970
Mail: info@mathematikum.de – www.mathematikum.de

MO-FR 9-18 Uhr – DO bis 20 Uhr – SA+SO und Feiertage 10-20 Uhr

Buch-Cover

Veröffentlicht: 13. Oktober 2007 von Bianka Schüssler in Künstler, Kunst und Kultur, Satire

bei Hugendubel entdeckt. Ein Mann steht in einem Ausstellungsraum vor einem Bild und sagt: „Das kann ich auch!“. Auf dem Bild steht „Kannst du nicht!“

Es trifft genau den Punkt, viele meinen, Sie könnten das auch alles, was der eine oder andere Künstler produziert. Kunst zu schaffen scheint für diese Menschen einfacher zu sein als die Definition „Was ist Kunst?“.

Kunst und Wirtschaft

Veröffentlicht: 6. Oktober 2007 von Bianka Schüssler in Künstler, Kunst und Kultur

Heute hatte ich das langerwartete Buch von Amin Chodzinski „Kunst und Wirtschaft“ im Briefkasten. Mit persönlicher Widmung. Und er fragt, ob ich erkennen würde, dass das Cover-Foto des Buches eine Skizze abbildet, die wir beide zusammen gemacht haben. Damals waren wir Kollegen und arbeiteten in der Unternehmensentwicklung bei der SPAR Handels-AG. Das Cover-Foto ist eine Skizze aus einer Besprechung. Spar war der Zeit voraus, einen Künstler in der Unternehmensentwicklung einzusetzen. Ich erwarte, dass zukünftig viel mehr dieser Querverbindungen Kunst und Wirtschaft gebildet und vor allem entsprechend gewürdigt werden.
Zu bestellen ist das Buch im Kadmos Verlag.

Maurizio Cattalan

Veröffentlicht: 5. Oktober 2007 von Bianka Schüssler in Künstler, Kunst und Kultur

Er gilt als Enfant terrible der Gegenwartskunst.

Er soll geäußert haben, dass er nur zur Kunst gekommen sei, weil er auf ein geregeltes Einkommen und attraktive Frauen gehofft hatte.

In seiner ersten Ausstellung hing er nur ein Schild „Torno subbito“ ( komme gleich wieder ) ins Fenster.

Einmal fesselte er seinen Galeristen an die Wand und nannte es „ein perfekter Tag“.

Humor, wie er mir gefällt.

Künstler aus Frankfurt wandern ab….

Veröffentlicht: 4. Oktober 2007 von Bianka Schüssler in Künstler, Kunst und Kultur

Frankfurt ist immer weniger Anziehungspunkt für Künstler. Diejenigen, die nach Frankfurt kommen, arbeiten im IT-Bereich, in der Werbung oder bei Banken. Nach dem Studium am Städel, wandern die Künstler nach spätestens 2-3 Jahren ab. Und wo geht es hin? Nach Berlin. Als Norddeutsche kann ich das gut nachvollziehen. Sind die schmunzelnden, sich über Künstler amüsierenden, reichlich vertreten in Frankfurt. Geld regiert hier die Welt. Kunst wird nicht verstanden ( These ), deshalb belächelt. Kann man damit Geld verdienen, wird man gefragt.

Kürzlich wurde ich gefragt, was Frankfurt von Städten wie Hamburg, Berlin oder Köln unterscheidet. Die Toleranz !

Artist in Residence / Frankfurt

Veröffentlicht: 4. Oktober 2007 von Bianka Schüssler in Künstler, Kunst und Kultur

Seit 1990 biete das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main ein Artist in Residence-Programm mit derzeit acht internationalen Partnerstädten an. Das Projekt dient dem künstlerischen Austausch und dem Ziel ein internationales Netzwerk zu bilden.

Mehr Info´s gibt es hier: Kulturamt Frankfurt

Ein ganz besonderes Kunstprojekt….

Veröffentlicht: 4. Oktober 2007 von Bianka Schüssler in Künstler, Kunst und Kultur

Ein 41-jähriger Mann aus einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Maryland, nennt sein aktuelles Projekt „Post Secret“. Vor gut einem Jahr verteilte er auf einer Ausstellung leere Postkarten, mit der Bitte, anonym ein Geheimnis aufzuschreiben, von dem bisher niemand weiß.

Inzwischen sind ihm tausende aus aller Welt zugeschickt worden. Er veröffentlicht sie auf dieser Seite: Postsecret

Eine davon ist z.B. diese:

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Poor Mum and Dad….

Der Preis der Nationalgalerie für junge Kunst 2007….

Veröffentlicht: 3. Oktober 2007 von Bianka Schüssler in Ausstellung, Auszeichnung, Hamburg, Künstler

…geht am 27.9.2007 an Ceal Floyer.

Es heißt, die Arbeiten von Ceal Floyer zeichnen sich durch ihre minimalistische Pointiertheit aus, die in hochkomplexe Sachverhalte umschlägt.

Und was heißt das ?

Wenn C.F. Autorin wäre, wäre sie in der Lage, eine hochkomplexe emotionale Situation mit all ihren Facetten und den darin enthaltenen Kindheitstraumata, in einem kurzen präzisen Satz auszudrücken, so dass der Leser die Dramatik dieser Situation wahrlich nachempfinden könnte, als befände er sich just selbst in dieser Situation. Etwas platter ausgedrückt und um bei diesem Transfer zu bleiben, wo andere seitenlange Briefe schreiben, braucht sie nur eine Postkarte.

Nominiert für diesen Preis waren Jeanne Faust, Ceal Floyer, Damián Ortega und Tino Sehgal. Ihre Arbeiten sind noch bis zum 4. November 2007 im Hamburger Bahnhof ausgestellt.

Strassenkunst und mobile tagging…

Veröffentlicht: 30. September 2007 von Bianka Schüssler in Künstler, Kunst und Kultur, mobile art

Und noch eine neue Entwicklung, auf die uns Mobile Zeitgeist ( Heike Scholz ) aufmerksam macht:

Strassenkünstler nutzen mobile tagging als Marketinginstrument.

Hier geht es zum Artikel:

Voice of the street: Straßenkunst mit Mobile Tagging