Ruben Talberg / 300 Jahre jüdische Gemeinde
Ruben Talberg: Einzel-Ausstellung in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Offenbach anlässlich der 300-Jahr Feier
Der israelisch - deutsche Maler und Bildhauer Ruben Talberg zeigt neue Arbeiten als weiteren Höhepunkt der vielfältigen Veranstaltungsreihe zum 300-jährigen Jubiläum der Jüdischen Gemeinde Offenbach.
Im Juli 2007 wurde Talberg’s 4-monatige Einzel-Austellung in London erfolgreich beendet. Zu der Londoner Ausstellung gab es den Katalog „Obsession“, der bereits vergriffen ist. Jetzt wird sein neuer Katalog „Malchut“ vorgelegt.
Die Ausstellung wird von Prof. Alfred Jacoby und Mark Dainow kuratiert, sowie von Oberbürgermeister und Kulturdezernent Horst Schneider eröffnet.
Beginn der Veranstaltung/Vernissage: 4. März 2008, 18.30 – 21 Uhr
Adresse: Jüd. Gemeinde Offenbach, Kaiserstr. 109, 63065 Offenbach
Dauer der Ausstellung: 4. März – 30. März 2008
Presseartikel v. 13.01.2008
Mit der Eröffnung der 600 m² Talberg-Factory - ein grosser, roter Sandstein-Bau, davor eine riesige Zypresse, erbaut aus den Trümmern einer Mega-Bombe am Ende des letzten Krieges - setzt der israelisch-deutsche Künstler Ruben Talberg neue Maßstäbe in der Gegenwartskunst.
Ruben Talberg: Shooting Star der zeitgenössischen Kunstszene,
2007 vier Monate Einzelausstellung in London, zahlreiche Kataloge, jetzt Präsentation des neuen Katalogs „Malchut” in der neuen Talberg-Factory, Zeitgenossen-Auktion bei Ketterer Anfang April 2008, das sind nur einige Stationen seines Lebenswegs.
Wenn man Talberg beschreiben will, dann fällt man unwillkürlich in Klischees zurück, die aber am ehesten seinen Aggregat-Zustand deuten:
Genie & Wahnsinn. Seine überdimensionalen Formate passen in kein durchschnittliches Wohnzimmer mehr. Seine Materialien wie Asphalt, Teer, Heu, Wachs künden von den 4 Elementar-Mächten, mit Hilfe derer er seine Bilder & Skulpturen zusammenwirft.
Indem Talberg auf archaische Urformen zurückgreift, schafft er eine einzigartige Spannung zwischen Figuration & Abstraktion. In relief-artigen Oberflächen findet er - wie Prometheus das Feuer - wilde, brutale und deshalb vielleicht auch wahre Bilder.
Talberg’s Obsession ist die Kunst und seine Kunst die Obsession. Sein Schlachtruf: „Vorwärts in die Endzeit!” So versteht Talberg seine neue Atelier-Location auch als Gesamtkunstwerk, und somit nicht klinisch-steril als Operationsraum, sonder eher als Werkstatt und Waffen-schmiede, in der die Urkräfte walten. Zwischen dem Himmel der Schöpfung und den Qualen der Hölle steht Talberg in einem extremen Schaffensprozeß, die für den Betrachter auch vor Ort erfahrbar wird.
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